Jeff Kaplan: „Wenn Euch die Meta in Overwatch nicht gefällt, spielt Überraschungshelden“

Overwatch-Chef und „Papa“ Jeff Kaplan hat sich im Livestream der Streamerin FRAN zum Status der Overwatch-Meta geäußert. Sein Fazit: Ihr spielt alle gar nicht GOATS und hasst die Meta früher oder später sowieso.

Wie ist die Situation? In letzter Zeit gab es immer häufiger Beschwerden über den Zustand von Overwatch und die aktuelle Meta des Spiels. Der Ex-Profi und Streamer Seagull hat in seinem Stream für die Probleme sogar konkret die Heldin Tracer als Ursache genannt.

Als Meta wird grob die aktuell beliebteste oder erfolgreichste Kombination der Helden beschrieben, die im Profi-Bereich und bei guten Spielern am beliebtesten ist. Aktuell herrscht in Overwatch die „GOATS“-Meta, die besonders tank- und supportlastig ist.

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Kaplan spricht Probleme der Spieler an

Das sagt Kaplan dazu: Jeff Kaplan selbst spricht im Livestream der Streamerin FRAN über genau die Probleme, die die Community aktuell mit dem Spiel hat. Dabei spricht er allerdings auch über Dinge, die Spieler selten selbst sehen.

Kaplan sagt nicht, dass GOATS selbst das Problem sei, verneint es aber auch nicht. Er sagt:

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Südlich von, sagen wir, Diamant, spielt niemand GOATS. Selbst, wenn sie Reinhardt und Zarya und Brigitte und alle anderen Helden von GOATS spielen, spielen sie nicht GOATS.

Er geht auch weiter und sagt das gleiche über die vor GOATS herrschende Dive-Meta. Wer D.Va und Winston gespielt hat, spielte nicht nur deswegen auch gleich Dive.

Was meint Kaplan damit? Jeff Kaplan führt weiter aus, dass zu einer Meta mehr dazu gehört, als nur einfach die Helden zu spielen, die laut dem „Competitive Overwatch Subreddit“ gerade „alle Leute spielen.“

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Es komme auch auf die Taktik an. Dive machte aus, dass D.Va und Winston gezielt auf ein Ziel springen, das zuvor von Zenyatta mit einer Sphäre der Zwietracht belegt und angesagt wurde. So konnten Ziele schnell und zuverlässig ausgeschaltet werden.

In „gold und plat“ käme es aber nie zu einer solchen Absprache. Die Helden sprängen in entgegengesetzte Richtungen, Sphären kommen gar nicht erst zum Einsatz. Eine Meta wird eben auch durch die Art des Spielens definiert.

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Die Meta wird immer unbeliebt sein: Kaplan sagte in einer anderen Szene noch etwas über die Community von Overwatch selbst. Ob sich die Meta nun ändere oder nicht, Spieler würden sie nicht mögen:

An einem Punkt denke ich mir dann: Was zur Hölle wollt Ihr eigentlich? Spielt einfach „Überraschungshelden.“ Wenn Ihr zufällige Helden in jedem Match spielen wollt, steht Euch der Modus in der Arcade zur Verfügung. Ihr seid alle großartig und dort gibt’s keine Meta.

Wie denkt Ihr über die Meta? Was haltet Ihr von Kaplans Aussagen?

Neben der Meta entwickelt sich auch die Story von Overwatch immer weiter:

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